2. Der Verein in den Zeiten des Nationalsozialismus und des zweiten Weltkrieges

  • 1933: Gleichschaltung aller Gartenvorstände durch den Kreisvorstand
    Nach dem Rücktritt aller Gesamtvorstände wurde der bisherige Vereinsvorsitzende Arthur Krötzsch unter der Bezeichnung Vereinsführer wieder gewählt und verpflichtet. Der Verein erhielt den Namen „Kleingärtnerverein Süd-Ost“ e.V. Weiterhin wurden Schulungsabende eingerichtet, die den Gartenfreunden die nazionalsozialistische Ideologie von Blut und Boden veranschaulichen sollten.
  • 1934: letzte Jahreshauptversammlung in der bisherigen Form
    Wahlen wurden danach nicht mehr durchgeführt, Obleute und Mitglieder der einzelnen Ausschüsse wurden danach nur noch berufen.
  • Fortsetzung der Milchkolonie
    Auf der Vereinswiese wurde an Kinder kostenlos Milch und Zwieback ausgeteilt. Gleichzeitig wurden vom Verein aus Spielenachmittage für Kinder organsiert.
  • Gründung von Jungvolk und Mädelgruppen für Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren
  • Die Kleingärten dienten vorallem während des zweiten Weltkriges nach dem Vorbild alter Bauerngärten vor allem den Anbau von Obst und Gemüse, der Garten diente oft als Ernährungsgrundlage, einige Pächter hatten noch zusätzlich ein kleines Feld.


Milchkolonie auf der Vereinswiese (Foto: privat)

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